Allgemeines

Der Ultraschall beruht auf dem Echolotprinzip. Mit einem feinen Ultraschallstrahl wird der zu untersuchende Körperteil abgetastet. Die Schallwellen werden von den Organen zurückgespiegelt, und der Computer errechnet daraus ein Bild des Organs.

Da diese Technik völlig ungefährlich ist, kann sie beliebig oft angewendet werden, und sie ist auch zum Beispiel für Schwangere und Kleinkinder geeignet. Um eine gute Verbindung zwischen Gerät und Körper zu erreichen, wird die Haut mit einem speziellen Gel leitfähig gemacht, dieses ist ungefährlich, kann aber auf der Kleidung graue Schlieren hinterlassen. Nach der Untersuchung sollten Sie sich daher gründlich an den untersuchten Stellen mit einem Tuch reinigen.

Ultraschall des Bauches

Untersuchungsvorbereitung: Um die Organe des Bauches gut beurteilen zu können, sollten Sie mindestens 4 Stunden vor der Untersuchung nichts essen. Dies ist besonders wichtig für die Gallenblase und die Bauchspeicheldrüse.

In manchen Fällen ist auch eine Entgasung des Darmes mittels Lefaxin-Tabletten nötig. Dies wird aber nur in speziellen Fällen bei Wiederholungsuntersuchungen durchgeführt.
Für die Untersuchung des Unterbauches (Gebärmutter und Eierstöcke bzw. Prostata) ist eine leicht gefüllte Harnblase nötig, gehen Sie daher bitte unmittelbar vor der Untersuchung nicht mehr auf die Toilette.
Untersuchungsdauer: etwa 10 Minuten

Wir führen auch die Kontrastmittelsonographie mit Sono Vue durch. Diese Untersuchung dient vor allem zur Abklärung von Leberherden. Sie bekommen das Kontrastmittel in eine Vene der Ellenbeuge gespritzt. Das Kontrastmittel ist ungefährlich.

Ultraschall der Brust

Der Ultraschall der Brust ist wichtig für die Abklärung von Knoten und schmerzhaften Schwellungen. Er wird meistens gemeinsam mit der Mammographie eingesetzt. Bei Kindern, jungen Frauen, Schwangeren oder stillenden Müttern wird er aber auch als einzige Untersuchung eingesetzt.

ELASTOGRAPHIE

Mit Hilfe eines speziellen Ausleseverfahrens kann die Weichheit oder Härte eines Knotens in der Brust bestimmt werden, damit können Knoten besser abgeklärt werden.

Für diese Untersuchung ist keine Vorbereitung nötig.

Farbdoppler und Doppler-Ultraschall

Eine besondere Eigenschaft des Ultraschalls ermöglicht es, die Blutströmung zu untersuchen, dabei hilft der sogenannte Dopplereffekt, der zum Beispiel auch für das Radar eingesetzt wird. Mittels dieser Dopplermessung können Durchblutungsstörungen festgestellt werden. Besonders wichtig ist das für die großen hirnversorgenden Gefäße am Hals (Karotisdoppler) und für die Gefäße der Beine, sowohl für die Durchblutungsstörungen der Arterien, aber auch der Venen.

Für diese Untersuchung ist ebenfalls keine Vorbereitung nötig.

Die Untersuchung der Beingefäße wird von der Gebietskrankenkasse (ÖGK) nicht bezahlt.

weitere Untersuchungen

  • Ultraschall des Halses und der Schilddrüse: zur Abklärung von Schwellungen und Schluckbeschwerden
  • Ultraschall der Gelenke und Muskeln: zur Abklärung von Muskel- und Sehnenrissen, Bandverletzungen und Schwellungen der Gelenke
  • Ultraschall der Lymphknoten
  • 3D-Ultraschall - mittels 3D-Technik kann eine Herdbildung in mehr als einer Ebene untersucht werden (die sich besonders im Brustultraschall bewährt

Für all diese Untersuchungen ist keine Vorbereitung nötig.

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